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Fachbereich Englisch - Fremdsprachentag 2011

Rückblick zum Fremdsprachentag 2011

Das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (RS) lud am 19.Oktober 2011 wieder zu einem Fremdsprachentag ein. Gefolgt sind dieser Einladung rund 250 interessierte Referendare, Junglehrer, Mentoren und Kollegen aus Partnerseminaren.

  1. Rückblick zum Fremdsprachentag 2011

Eröffnungsvortrag: Wo die Sprache zuhause ist
Prof. Dr. Heiner Böttger Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Im interaktiven Vortrag wurde

  1. ein verständlicher Überblick gegeben über die für Sprache bedeutsamen Hirnregionen und deren Funktionen für das Sprachenlernen.
  2. Es wurden drei ausgewählte neuere Befunde der Neuroforschung vorgestellt, die für jeden Spracherwerb von hoher Relevanz sind, und 
  3. klare sprachendidaktische Schlüsse gezogen aus diesen Befunden, die einen Paradigmenwechsel unaufschiebbar machen.
  1. Zusammenfassung: Wo die Sprache zuhause ist

Task Based Language Learning
Gabi Baur, Gudrun Mezger-Wendlandt

Die interkulturelle kommunikative Kompetenz ist übergeordnetes Ziel des Englischunterrichts.
Wie aber werden aus unseren Lernern interkulturell kommunikativ kompetente Menschen, die in Gesprächssituationen spontan reagieren und Bedeutungen angemessen aushandeln können?
Wie sehen Aufgabenstellungen aus, die fachliche und überfachliche Lernprozesse fördern, individuelles Lernen ermöglichen und für unsere Schüler/innen interessant sind?
Wie können wir in Lernaufgaben die Fremdsprache als echtes, zeitgemäßes Kommunikationsmittel nutzbar machen? Diese Fragestellungen wurden im Workshop bearbeitet und Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

  1. Präsentation zu TBLL
  2. Task features
  3. Postcards from the USA
  4. Planning a party
  5. Our wheather report
  6. Our music magazine

Individualisierung im Englischunterricht mit Hilfe von Neuen Medien
Martina Hornung

Differenzierung und individuelle Förderung im Englischunterricht sind eine wichtige, aber auch anspruchsvolle Aufgabe für Lehrerinnen und Lehrer. Insbesondere die dazu notwendige Lernstandserhebung stellt Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Wie kann es Lehrkräften also gelingen, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, ohne zu viel Zeit investieren zu müssen?
Auf Basis theoretischer Überlegungen (vgl. PPT) konnten im Workshop die Online-Diagnoseinstrumente unterschiedlicher Verlage kennen gelernt und praktische Erfahrungen mit der Diagnosesoftware gesammelt werden (www.testen-und-foerdern.de, www.diesterweg.de/diagnose/ , www.cornelsen.de/foerdern).

Folgende Fragestellungen waren bei der kritischen Betrachtung der verschiedenen Online-Diagnose- und Förderangebote richtungsweisend:

  • Wird kompetenzorientiert diagnostiziert?
  • Sind die Diagnoseinstrumente valide (d.h. geben sie klar Aufschluss über die Stärken und Schwächen im jeweiligen Kompetenzbereich)?
  • Wie passend ist das Anspruchsniveau des jeweiligen Tests?
  • Werden Selbstevaluationsinstrumente angeboten, bzw. kann der Schüler Einsicht in die Testergebnisse nehmen?
  • Werden lerntheoretische Aspekte bei der Gestaltung des Fördermaterials berücksichtigt?
  • Bietet das Fördermaterial die Möglichkeit, neue Lernwege zu gehen (z.B. alternative Kognitivierungsverfahren, unterschiedliche Aufgabentypen,…)?
  • Wie viel Einfluss kann die Lehrkraft auf die Gestaltung der Förderphase nehmen?
  • Wie ökonomisch ist der Einsatz der Diagnosesoftware?

Neben den bereits erwähnten Online-Angeboten der Verlage wurden auch ein Online-Wortschatztrainer (www.ichlerneonline.de) sowie ein Programm zur Erstellung von Webquests (http://wizard.webquests.ch) vorgestellt. Beide bieten Lehrkräften eine gute Möglichkeit individuelle Lernprozesse zu initiieren und zu begleiten.

  1. Präsentation: Theoretische Grundlagen

Landeskunde mal anders - Oder: Wie amerikanische Gäste Ihren Unterricht nachhaltig bereichern
Ulrike Krone, Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen

"Rent an American" vermittelt Studierende aus den USA an Schulen in den Regierungsbezirken Tübingen, Freiburg und Stuttgart. Im Workshop wurde "Rent an American" ausführlich vorgestellt, es wurden Beispiele gezeigt, wie Schulbesuche ablaufen können und konkrete Beispiele erarbeitet.
Weitere Informationen zu dem d.a.i. Projekt "Rent an American" erfahren Sie hier: www.rentanamerican.de

  1. Landeskunde mal anders

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