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Fachbereich Geschichte
Exkursionen-Fachmodultage-Archiv

Fachmodul 2016

Hier finden Sie einen Bericht über das Fachmodul 2016 „Projekt Denkmal vor Ort“ in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Hier finden Sie Fotos vom Fachmodul 2016 auf dem Reutlinger Friedhof Unter den Linden.

Baden-Württembergische Kulturdenkmale im Unterricht
Reutlinger Referendare bei der Landesdenkmalpflege

Angehende GeschichtslehrerInnen des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) Reutlingen vor dem Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen.

Ob Tübinger Tor in Reutlingen, die ehemalige Mössinger Textilfabrik Pauser oder die Neckarkanäle in Esslingen – Baden-Württemberg ist reich an Kulturdenkmalen. Einen Überblick über ihre Vielfalt gewannen angehende GeschichtslehrerInnen und ihre Lehrbeauftragten vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) Reutlingen beim Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen.

Wie kann diese Vielfalt im Geschichtsunterricht genutzt werden? Die Frage stand im Fokus der fachdidaktischen Fortbildung unter der Leitung von Frau Schick. 

Nach der Besichtigung der Restaurierungswerkstätten Kunst & Archäologie der Landesdenkmalpflege standen die Neckarkanäle auf dem Programm: Esslingens Kulturdenkmal „Klein-Venedig“ als außerschulischer Lernort. Abschließend erprobten die angehenden GeschichtslehrerInnen die Methode „Schüler führen Schüler“ am Beispiel der ehemals   freien Reichsstadt Esslingen.

Vielfältige didaktische Impulse und methodische Anregungen für historisches Arbeiten mit Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg erhielten die TeilnehmerInnen an diesem Tag.

Reutlinger Referendare im Haus der Geschichte Baden Württemberg
Reutlingen – Geschichte zum Anfassen erlebten angehende Geschichtslehrer und ihre Lehrbeauftragten vom Staatlichen Realschulseminar Reutlingen im Haus der Geschichte in Stuttgart ...

Historische Orte: Soldatenfriedhof, Kriegerdenkmäler
Reutlinger Referendare auf deutschem Soldatenfriedhof im Elsass

15.806 Einzelgräber, 15.806 Kriegsschicksale. Gezählt auf dem deutschen Soldatenfriedhof von Niederbronn-les-Bains (Elsass). Wie kann man sie für den Geschichtsunterricht nutzen? Um diese Frage kreiste ein Arbeitswochenende angehender GeschichtslehrerInnen und ihrer Lehrbeauftragten vom Staatlichen Realschulseminar Reutlingen.

Tagungsort des Wochenendseminars zum Thema „Lernen vor Ort“ war die Albert-Schweitzer-Jugendbegegnungsstätte, eine Einrichtung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“, neben dem Soldatenfriedhof in Niederbronn gelegen.

Im Zentrum des Rundgangs durch Friedhof und Ausstellung unter der kundigen Führung des Leiters der Begegnungsstätte Monsieur Bernard Klein, standen Fragen wie Was erzählen Grabsteine? Wie bringt man Dokumente zum Sprechen?

Der anschließende Einblick in die Besucherbücher des Friedhofs führte die Vielfalt der Einträge vor Augen und zielte auf die Frage, wie diese Multiperspektivität im Geschichtsunterricht genutzt werden kann.

Abschließend erfolgte eine vertiefte Auseinandersetzung mit  didaktisch-methodischen Aspekten in Arbeitsgruppen. Ermöglicht wurde dieses gewinnbringende Arbeitswochenende durch die Förderung der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Frau Christine Keller, Schulreferentin beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sei an dieser Stelle ebenfalls gedankt, für ihre Unterstützung bei der Exkursion.

Letzter Programmpunkt war die Betrachtung und die Deutung von Denkmälern, die heute noch auf dem Gelände des ehemaligen Schlachtfelds von Woerth im deutsch-französischen Krieg 1870/71 zu sehen sind. Am Beispiel eines deutschen und eines französischen Kriegerdenkmals erläuterte Monsieur Klein, wie man Schülern den Zeitgeist solcher Denkmäler nahebringen und wie man sie kritisch hinterfragen kann.

Arbeitsergebnisse zur Exkursion
Hier finden Sie Arbeitsergebnisse in Form von konkreten Arbeitsaufträgen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zu folgenden Fragestellungen:

  • Wie können wir die Begegnung mit Kriegsgräbern für den Geschichtsunterricht aufarbeiten?
  • Geschichte erzählen: Biographischer Ansatz an Hand von Einzelschicksalen
  • Grabsteine, Denkmäler, Dokumente zum Sprechen bringen

Die Arbeitsergebnisse wurden von RealschullehreranwärterInnen aus Kurs 29 eigenverantwortlich erstellt.

  1. Kurt Schwing – „Der Spielzeugsoldat!?“ von Ph. Enghofer, T. Fimpel, C. Haefner, N. Piche, M. Völmle
  2. Aussstellung Kriegsschicksale von J. Dehoust, F. Gesele, S. Illig, A. Mauser, L. Moosmann
  3. Grabsteine zum Sprechen bringen von T. Blaser, D. Fiedler, P. Haunsberger, P. Ottmüller, C. Sailer, R. Schulz
  4. Besucherbücher
    von S. Huber, A. Litterst, A. Reinert

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